[Verse] Italien in den 30ern, eine kleine heile Welt Man hat sich auf deutsches Unheil noch nicht eingestellt Mussolini regiert, Miene niemals verwirrt Bei Guido, der die Lebensfreude niemals verbirgt Nennt sich selber einen Prinzen, Mann Und beirrt Dolce Vita bevor die beschissenen Ra**isten kamen Lernt Dora kennen, die Frau macht ihn richtig an Sie ziert sich, doch man sieht es ihren Blicken an Er sieht sie in den Bann wenn er sich stetig bemüht Dinge zu tun, die ihre Seele berührt Was ein Lebensgefühl, aber kein Lebenskalkül Wahnwitzig, wie er jedes Mal sein Mädchen verführt Aber sein Mädchen gehört eigentlich einem anderen Doch ihre Sorgen finden bei dem keinen Anklang Er hält um ihre Hand an, sie will es nicht Ihre Mutter sagt, sei nicht zimperlich, da der Mann richtig ist Bleibt im Bett der Wohnung an dem Abend der Verlobung Sie will ihn nicht, seine rechten Phrasen, 'ne Wiederholung Von dem Ideal, was herrschte Erkennt die Welt nicht wieder, alle haben nur noch ban*le Werte Rechtspopulismus, sie kommt auf diese Welt nicht klar Freut sich eher über Guido, der da am kellnern war Stolpert über Stühle, er ist dreifach verwirrt Als er sieht, da** seine Dora bald heiraten wird Er muss es verhindern, er muss sie sich jetzt krallen Geht zum Tisch, lässt absichtlich Besteck fallen Kriecht unter den Tisch, sie sieht es, registriert Kommt zu ihm, gibt ihm einen Kuss und alarmiert Da** die im braunen Sumpf an dem Dreck krepieren Mit den Worten: "Bitte bring mich weg von hier" Rettet sie, reitet mit 'nem Pferd in den Saal Sie steigt zu ihm, ein Märchen wird wahr Familienglück, vom Sohn ziemlich entzückt Giosuè wird geboren, nichts, was die Liebe bedrückt Sein kleiner Bücherladen wird zwar markiert Mit "Vorsicht Jude", aber das ist nichts, was ihn verwirrt So positiv ins Negative, was eintreten wird Carpe Diem, denn du hast nur ein Leben hier Und seines gehört seiner Frau und dem Kind Doch das Schicksal wird leider von außen bestimmt Mitgenommen von Wachleuten vor den Augen seines Sohns Die ihm sagen, du darfst nur verkaufen ohne Lohn Die Zeit war am laufen, gegen sie, gegen jedes Lebensziel Was blieb, war Vertrauen in sich selbst und Guidos Fantasie Was er jetzt mit seinem Sohn macht, ähnelt nur Magie Die Geschichte entzündet, sie können nicht mehr weg
Denn Hitler verkündet sie müssen ins KZ Mit dem Zug in die Ungewissheit, viele erahnen Ihr Ende, Guido wird's seinem Sohn niemals verraten Er sagt, es sei ein Spiel, wo man einen Panzer gewinnen kann Wenn man alle Punkte holt, immer in der Hinterhand Hat er eine Idee um seinen Sohn ein bisschen Kindheit Beizubehalten in einer Zeit voller Blindheit Er schmuggelt seinen Jungen in die Zelle Sagt ihm, sich zu verstecken und die Zunge abzustellen So viele werden erschossen Was bleibt ist einem die eigene Stärke zu hoffen Während er am Tag so viel Arbeit verrichtet Die bis Abends in Wahrheit vernichtet Keine Kraft, weil er sich opfert im Schmutz Doch für Giosuè hat er noch einen lockeren Spruch Seine Dora ist gefangen, im Lager der Frauen Macht die Augen zu, sieht sie, es war nur ein Traum Es war alles nur ein Traum, Männer getrennt von den Frauen Willkommen hier im Grauen Willkommen hier im Grauen, Nazi-Soldaten halten sie in Zaum Will ihr zeigen, da** sie leben, aber wie? Der Körper schwach, der Kopf keine leere Batterie So viel Fantasie, er ist sich am umschauen Findet das Mikrofon im geheimen Funkraum Sendet eine Nachricht voller Liebe an sie Es ist vielleicht nicht viel, niemals sag nie Die Hoffnung ist bei ihm, beim ärztlichen Test Erkennt er jemanden wieder, er mehrfach erschreckt Den Arzt kennt er aus Italien, er denkt, der Mann Ist der einzige, der ihn jetzt noch retten kann Kalte Welt, denkt, der Arzt bringt ihn jetzt raus Das ist nur heiße Luft, die Hilfe bleibt aus Wenige Stunden vor dem Ende des Kriegs Flüchten die Deutschen, sind endlich besiegt Doch sie wollen keinen lebend raus la**en Guido muss jetzt gut handeln, umdenken, aufwachen Es geht nicht um ihn, um das Leben seines Kindes, Mann Seiner Frau, sein Leben stellt er hinten an Versteckt Giosuè in einem Schrank, er soll schweigen Da bleiben, bis es ruhig ist verweilen Sucht Dora, aber kann sie nicht finden Wird ertappt, kriegt ein paar Schüsse von hinten Sein Sohn sieht zu, wie sie ihn erschießen Er opfert sich für das Wohl seiner Liebsten Der nächste Tag hat dann angefangen Alles ist ruhig, vor Giosuè rollt ein Panzer an Das ist der Hauptgewinn, der versprochene Dann nimmt ihn ein Ami mit bis zu seiner Mutter In offenen Armen [Outro] Also glaub mir, das Leben ist schön